| Externe Speicherorganisation |
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Der Mikrocontroller erhält seine Arbeitsanweisungen von einem Programm. Das Programm bearbeitet die Daten, welche vom Controller eingelesen werden. Sowohl das Programm, wie auch die Daten sind zu speicher. Der Mikrocontroller 80C517 enthält einen internen ROM-Speicher von 32k x 8 für ein festes Programm. Für ein variables Programm, wird ein externer Speicher benötigt. (z.B. ein externes EPROM).Verwendet man einen Mikrocontroller, welcher kein internes ROM hat (z.B. der 80535) muss immer ein externes ROM verwendet werden. Speicher-Architekturen Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Harvard- und Von Neumann-Architektur.
Im Gegensatz zur Harvard-Architektur liegen bei der Von-Neumann-Architektur Programm und Daten abwechselnd im gleichen Speicher.
Die Controller der 8051-Familie wurden für die Harvard-Architektur konzipiert. Bei der Harvard-Architektur gibt der Controller einen der beiden Speicher frei. Mit den Steuersignalen RD (Read) oder WR (Write) wird der Eingang- oder der Ausgang des externen Datenspeichers angesteuert.
Die Controller der 8051-Familie lassen sich aber auch für eine Von-Neumann-Architektur einsetzen.
Da das UND-Gatter für LOW-Aktive Signale ein ODER darstellt, gibt PSEN oder RD den Ausgang des Speichers frei. Der Nachteil ist, dass sich der gesamte Speicherbereich nur einmal nutzen lässt. Bei der Harvard-Architektur steht der Adressbereich sowohl für den Programm- wie auch für den Datenspeicher je einmal zur Verfügung. Ob nun die Harvard- oder die Von-Neumann-Architektur eingesetzt wird, hängt von der jeweiligen Anwendung ab. |