Java Grundlagen

Wir beschäftigen uns hier nicht mit allgemeinen Grundlagen, sondern gehen gleich ins Geschehen.

Welche Sprache versteht ein Computer?

Ein Computer, besser gesagt ein Prozessor versteht die sogenannte Maschinensprache. Die Maschinensprache setzt sich zusammen aus einer Kette von Nullen und Einsen.

z.B: 00101001 (Dies ist ein 8-Bit-Code und bedeutet z.B. die Zahl 41)

Ein Code aus 8 Bit = 1 Byte, 16 Bit = 2 Byte, 32 Bit = 4 Byte usw.

Dieser Code mag zwar für einen Prozessor eine feine Sache sein, aber für den Menschen (Programmierer) wäre es eine komplexe und zeitaufwändige Sache, müsste mann ein Programm in Maschinensprache erstellen.

Hierfür gibt es "höhere Programmiersprachen" wie z.B.: C++ oder Java usw...

höhere Programmiersprachen

Diese Programmiersprachen wurden entwickelt, um eine für den Menschen "einfache" und verständliche Programmiersprache zu schaffen. Nun, was der Mensch versteht, versteht aber der Prozessor nicht!
Das heißt, daß diese Sprache in eine für den Prozessor verständliche Sprache (Maschinensprache) übersetzt werden muss.

Diese Arbeit verrichtet für uns ein Übersetzer (ein spezielles Softwareprogramm), dass den Programmiercode der höheren Programmiersprache in die Maschinensprache (oder auch in eine "Zwischensprache") übersetzt.

Compiler (Übersetzer)

Solch ein Programm nennt man Compiler! Ein Compiler übersetzt also den Programmcode!

Hier ist aber nun das Problem, das höhere Programmiersprachen für jeden Prozessortyp einen Compiler benötigen, der das Quellprogramm (den Programmiercode) in ein Zielprogramm (für den Prozessor verständliches Programm) ausführt (compiliert).

 

Hier kommt der große Vorteil von JAVA

Java ist plattformunabhängig, also Ein Compiler für alle Plattformen!

Dieser Java-Compiler übersetzt nun unseren Quellcode in einen Java-Bytecode, der unabhängig von einem Prozessortyp ist, aber nicht unmittelbar ausgeführt werden kann.

Das bedeutet, wir brauchen da noch etwas dazwischen! Ein Programm also, das diesen Java-Bytecode in die Maschinensprache übersetzt.

Das gibt es auch und es heißt Java-Interpreter oder auch die so genannte Virtual Machine (VM).

 

Nachstehende Grafik verdeutlicht diesen Vorgang:

 

 

 

Wie erstellt man nun einen Quellcode bzw. mit welchen Programm?

Die einfachste Art ist es, einfach einen ganz normalen Texteditor zu verwenden. Hier schreiben wir unseren Programmcode und speichern die Datei unter Programmname.java. Danach müssen wir es compilieren und ausführen.

Entwicklungsumgebung Java

Wir verzichten aber hier darauf, diese Schritte manuell auszuführen, da Programmierer mit einer Entwicklungsumgebung (Eine Software, die den Programmierer unterstützt - z.B. Netbeans oder Eclipse usw.) arbeiten und auch wir direkt mit einer Entwicklungsumgebung einsteigen werden.

Doch bevor es soweit ist, müssen wir zunächst JAVA auf unserem PC installieren.